Abteilung
Internistische Onkologie
Strahlenschäden, Tumorsensibilisierung
HBOT-Anwendungen
Verzögerte Strahlenschäden
Standardtherapie bei Osteoradionekrose und Strahlennekrose des Weichgewebes. HBOT fördert die Angiogenese in hypoxischem, hypovaskulärem, hypozellulärem bestrahltem Gewebe.
Protokoll
Druck
2.0 – 2.4 ATA
Dauer
90 min
Sitzungen
30 – 60
Frequenz
Einmal täglich, 5×/Woche
Evidenzgrundlage: UHMS / FDA-zugelassen
Strahlenzystitis & Strahlenproktitis
Zugelassene adjuvante Therapie bei strahleninduzierter hämorrhagischer Zystitis und Proktitis; reduziert Blutungen und fördert die Schleimhautheilung.
Protokoll
Druck
2.0 – 2.4 ATA
Dauer
90 min
Sitzungen
30 – 40
Frequenz
Einmal täglich, 5×/Woche
Evidenzgrundlage: UHMS / Standardtherapie
Tumor-Strahlensensibilisierung
Investigative Anwendung als neoadjuvante Therapie zur Sensibilisierung hypoxischer solider Tumoren gegenüber Strahlen- und Chemotherapie. Hypoxische Tumormikromilieus sind strahlenresistent; HBOT kann diese Resistenz umkehren.
Protokoll
Druck
2.0 – 2.5 ATA
Dauer
90 min
Sitzungen
Pro Strahlenzyklus
Frequenz
Vor jeder Strahlenfraktion
Evidenzgrundlage: Investigativ
Komplikationen der Brustbestrahlung
Wirksame Behandlung der späten Strahlentoxizität bei Brustkrebspatientinnen, einschließlich Strahlendermatitis und Gewebenekrose nach brusterhaltender Operation.
Protokoll
Druck
2.0 – 2.4 ATA
Dauer
90 min
Sitzungen
30 – 40
Frequenz
Einmal täglich, 5×/Woche
Evidenzgrundlage: UHMS / Standardtherapie